Kindervorlesungen


Du willst immer alles ganz genau wissen? Du fragst Deinen Eltern, Großeltern oder großen Geschwistern gerne Löcher in den Bauch?

Du bist zwischen sechs und zehn Jahren alt?

Du bist neugierig und hast Spaß am Experimentieren?

Dann bist Du hier richtig! Denn in unseren Vorlesungen stehen Dir echte Experten Rede und Antwort, dabei sind auch Professorinnen und Professoren aus Darmstadt. Und sie machen das dort, wo sonst die Großen studieren: in den Vorlesungssälen der Technischen Universität. Eine Vorlesung dauert rund anderthalb Stunden – genug Zeit also, um Deinen Wissenshunger zu stillen.

20 Jahre Wissenschaftsstadt Darmstadt

20 Jahre Wissenschaftsstadt Darmstadt

In den Kindervorlesungen geht es um spannende Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wissenschaft. Und Du bekommst hier nicht nur Antworten auf Deine Fragen, sondern kannst bei vielen Experimenten auch gleich selbst mitmachen. Also: Komm vorbei – wir freuen uns auf Dich!

Unsere Vorlesungen finden im Hörsaal A4 im Audimax-Gebäude (S1 I 01) der TU Darmstadt statt, sofern dies in der Übersicht zu den Vorlesungen nicht anders vermerkt ist. Der Besuch der Vorlesungen ist für alle Kinder kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Es stehen ausreichend Plätze zur Verfügung.

Während der Kindervorlesung werden Fotos und Videoaufnahmen gemacht und zum Teil auch in Broschüren oder hier auf der Website veröffentlicht!
Die entstandenen Aufnahmen dienen ausschließlich zur Aufzeichnung der Veranstaltung als solche und beabsichtigen auf keinen Fall einzelne oder mehrere Personen gezielt herauszustellen.


Kindervorlesungen 2017

Frühjahr 2017

Kindervorlesungen Programm Frühjahr 2017

Kindervorlesungen Programm Frühjahr 2017

11.03.2017, 10 Uhr
Der größte Arzneimittelschatz ist die Natur – von Schlangengift bis Arzneipflanzen
Dr. Christian Ude, Stern Apotheke Darmstadt

Unsere größte Schatzkiste für Arzneimittel ist die Natur. Neben vielen Arzneipflanzen, die heute die Grundlage für zahlreiche pflanzliche Arzneimittel zum Beispiel gegen Husten, Angst und Depression sind, dienten viele Pflanzeninhaltsstoffe in der Vergangenheit als Vorlage für aktuell breit eingesetzte Arzneistoffe. Aber auch das Tierreich hat Vorlagen für heute selbstverständliche Arzneistoffe zum Vorschein gebracht. Beispielsweise nutzt man die blutdrucksenkende Eigenschaft von Schlangengift heute bei vielen Patienten zur Therapie von Bluthochdruck.

25.03.2017, 10 Uhr
Gorilla-Glas, Verbundglas, Dünnglas – warum Glas leicht bricht und wie man damit trotzdem Häuser bauen kann
Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Fachbereich Bau- und UmweltingenieurwissenschaftenTU Darmstadt

Hightech-Gläser erobern die Welt. Vom Handy bis zum Satellit, vom Auto über den ICE bis zu ganzen Gebäuden – obwohl Glas so leicht bricht, kann es heute überall für verschiedenste Aufgaben verwendet werden. Der Vortrag erklärt, warum Glas so leicht kaputt gehen kann und was Ingenieure alles erfunden haben, damit es besser hält. Spektakuläre Beispiele zeigen, wie es heute eingesetzt wird und kleine Experimente sollen helfen das besser zu verstehen.

22.04.2017, 10 Uhr
Evolution – Anpassung an Lebensräume
Nadja Saß M.A.

Wusstet ihr, dass die Pferde vor ca. 40 Millionen Jahren nur etwa 50 cm groß waren? Warum sahen die Tiere früher so anders aus? Warum haben manche Tiere heute so große Ohren oder so ein dickes Fell? Um diese und andere Fragen geht es in der Vorlesung „Evolution“ Um den Fragen auf die Spur zu kommen, schauen wir uns gemeinsam einige Fossilien und ein paar Tiere genauer an.

06.05.2017, 10 Uhr
Der Dschungel beginnt vor der Haustür
Dr. Katharina Schumann und Peter Werner, Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)

Auf den ersten Blick wirken Städte wie leblose Betonwüsten. Wenn man aber genauer hinschaut, wimmelt es im Stadtdschungel nur so von wilden und exotischen Tieren und Pflanzen. Und zwar nicht nur in Parks oder Straßenbepflanzungen, sondern auch in Pflasterritzen, Dächern und auf ehemaligen Bahngleisen. Selbst größere Wildtiere wie Füchse und Wildschweine fühlen sich im städtischen Dschungel längst pudelwohl. Diese und viele weitere tierische und pflanzliche Bewohner der Stadt wollen wir Euch in der Kindervorlesung vorstellen und zeigen, warum der Stadtdschungel auch einen Nutzen für uns Menschen hat.

20.05.2017, 10 Uhr
Ich hab Durst – Warum braucht der Körper eigentlich Wasser?
Dr. Bernd Sucké, Facharzt für Innere Medizin / Nephrologie – Klinikum Darmstadt

In einfachen Worten und mit zwei kleinen Experimenten wird Dr. Sucké Diffusion und Osmose anschaulich erläutern und erklären, wie die Niere funktioniert. Dabei lässt sich erfahren, dass 1800 Liter Blut täglich durch unsere Nieren laufen – und das, obwohl der Mensch nur über fünf Liter Blut verfügt. Das funktioniert, weil das Herz für den Transport sorgt: es pumpt die fünf Liter rund 360-mal am Tag durch den ganzen Körper. Was das alles mit unserem Salzhaushalt zu tun hat, auch das weiß der Internet trefflich zu  erzählen.


Der Weg zur Kindervorlesung

Eingang Audimax (vom Karolinenplatz aus)

Eingang Audimax (vom Karolinenplatz aus)


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